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Flexibel unterwegs
Foto: Volker Beushausen

Flexibel unterwegs

Lesedauer: ca. 1 Min. | Text: Jennifer von Glahn

Digitalisierung und neue Mobilitätsformen prägen den Alltag der IBS Bus GmbH in Datteln.

Was früher undenkbar gewesen wäre, ist heute Teil der gelebten Praxis: Flexibilität. Das ist unsere wichtigste Währung auf dem Arbeitsmarkt“, so Geschäftsführer Daniel Minarzik. „Wir passen uns den Menschen an. Familien, Lebenssituationen, gesundheitliche Aspekte – all das fließt in unsere Einsatzplanung ein.“ Die Zukunft der Arbeit in einem Busunternehmen zeige sich nicht nur in neuen Antrieben, Fahrzeugen oder Apps. „Sie zeigt sich vor allem in der Art, wie ein Unternehmen mit seinen Menschen umgeht. Natürlich bleibt etwas Starrheit bestehen, vor allem im Fahrbetrieb. Doch durch Hoch- und Nebensaison, unterschiedliche Tourenmodelle und wechselnde Kundenanforderungen entstehen neue Spielräume“, so Betriebsleiter Stefan Ring. Das Ziel: Mitarbeitenden ein Arbeitsumfeld bieten, das sich an ihrem Leben orientiert.

Viele Maßnahmen zeigen, wie ernst das Unternehmen seine Fürsorge nimmt. So gibt es eine Mobilitätspauschale für Mitarbeitende auf dem Weg zur Arbeit, einen Firmenwagen zur Mitnahme nach Hause bei Rufbereitschaft oder Pauschalen für die dienstliche Nutzung von privaten Handys. Ein besonders charmantes Beispiel: Für die Fahrer, vor allem von europaweiten Touren, sollen Klappräder mit E-Unterstützung angeschafft werden. „Wenn ein Busfahrer in Wien, am Gardasee oder in Paris Pause hat, kann er die Stadt erkunden – ohne Taxi, ohne Zusatzkosten, aber mit Freude und Bewegung. Ein großer Mehrwert für die Fahrer“, so der Geschäftsführer.

Auch in der Werkstatt werden Arbeitsplätze modernisiert, Abläufe vereinfacht. „Vieles wird digitaler, aber immer mit Blick darauf, praktikabel und menschlich zu bleiben“, so Ring. Im Busbetrieb selbst hat sich die Technik rasant entwickelt. Moderne Fahrzeuge sind heute vollgestopft mit Assistenzsystemen, GPS-Sitzen, digitalen Bedienoberflächen und intelligenten Tools. Apps für Abläufe, digitale Einsatzplanung, Programme für den Verkehrsbereich sind längst Standard. Technik solle unterstützen, nicht ersetzen. „Unsere Busse werden schließlich von Menschen gefahren.“

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